Die Tücken des Unbewussten?
Da hockt man die ganze Zeit, arbeitet an einer Abhandlung und meint, man würde den Abgabetermin locker schaffen. Und plötzlich wird es eng. Nicht, weil man ganz unglaublich faul war (was man manchmal sicherlich war), sondern weil man sich trotz allem zu viel Zeit gelassen hat. Man hat sich weiter eingelesen, noch mehr Aspekte gefunden, die ja „unbedingt noch hinein müssen“… Jetzt hat man nur noch wenig zu erledigen, aber die Konzentration weicht der Angst, nichts mehr zu schaffen. Ein fürchterlich unproduktiver Zustand. Löst das Unbewusste absichtlich diese Angst aus in Anlehnung an die self-fullfilling prophecy? Ich mache mir so viele Sorgen darüber, es nicht zu schaffen, damit ich nichts schaffe? Ich hasse mein Unbewusstsein…